Organisation
Über 50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Deggenhausertal
Im Zuge der Gemeindereform fusionierten die sechs Feuerwehren der neu gegründeten Gemeinde Deggenhausertal zur Freiwilligen Feuerwehr Deggenhausertal. Die Organisation verfügte über fünf Tragkraftspritzenanhänger und eine Zapfwellenpumpe.
Ein LF 16 (Löschgruppenfahrzeug) ging in Dienst und stellte die erste vollmotorisierte Einsatzmöglichkeit der Feuerwehr dar.
Zwei TSF wurden stationiert – eines in Untersiggingen, eines in Homberg (Limpach) – um die Flächendeckung im Gemeindegebiet zu verbessern.

Ein Tanklöschfahrzeug TLF 8 auf Unimog-Basis wurde in Dienst gestellt – ein Gebrauchtkauf von der Hamburger Berufsfeuerwehr.

Nach zweijähriger Bauzeit wurde das zentrale Feuerwehrgerätehaus in Wittenhofen eingeweiht. Erstmals konnten alle Fahrzeuge an einem zentralen Standort im Herzen der Gemeinde stationiert werden.
Das LF 8/6 löste den in die Jahre gekommenen TLF 8 ab.
Beschaffung eines Mannschaftstransportwagens (MTW), der später mit Führungsausstattung ergänzt wurde. Im gleichen Jahr entstand eine Patenschaft mit der ungarischen Gemeinde Császártöltés.
Ein Gerätewagen Transport ersetzte eines der Tragkraftspritzenfahrzeuge.
Fünf Abteilungen wurden aufgelöst und als Kameradschaften neu organisiert – eine Reaktion auf die veränderte Altersstruktur und Einsatztaktik.
Der Fachbereich Absturzsicherung wurde gegründet und erweitert das Einsatzspektrum der Feuerwehr um technische Höhenrettung.
Das bewährte LF 16 wurde an die ungarische Patengemeinde übergeben. Als Ersatz ging das moderne HLF 10/6 in Dienst.
Am 23. April 2013 fiel der Startschuss für die umfangreiche Erweiterung des Gerätehauses in Wittenhofen.

Ein moderner Mannschaftstransportwagen mit vollständiger Führungsausstattung (Besatzung 1/19/1) wurde beschafft.
Im Juli trat das neue LF 10 in Dienst; das alte Tragkraftspritzenfahrzeug wurde außer Dienst gestellt. Nach 48 Jahren im Dienst der Feuerwehr trat Josef Schmidmeister als Kommandant zurück.

Digitalfunkgeräte wurden in der gesamten Feuerwehr installiert. Seit Ende 2022 ist der Digitalfunk das primäre Kommunikationsmittel im Einsatz.
Karl-Heinz Bentele beendete nach 10 Jahren seine Amtszeit als Kommandant. Claudius Mecking wurde zum neuen Kommandant gewählt; Philipp Hübschle und Manuel Haag als seine Stellvertreter.
Umstellung auf digitalen Einsatzstellenfunk mit Netz- und Direktbetrieb – modernste Kommunikationstechnik für noch sicherere Einsätze.
Einführung des Überdruck Atemschutzsystems für einen verbesserten Schutz der Atemschutzträger im Einsatz.